Im Oktober ließ uns die Condor keine Wahl mehr, 29€ hin und 39€ zurück (München - Teneriffa). Damit war klar - nach etwa 1 1/2 Jahren Kanaren Abstinenz - wollten wir wieder einfallen. Kurzer Anruf bei Jutta (Fan Diving El Hierro)- Zimmer kein Problem, Flug von Teneriffa ist auch gleich gebucht, Plätze am Sonnendeck auf dem Tauchschiff bei Günter waren noch frei.
Hatti hatte bei diesen Flugpreisen Zweifel an der Position der Sitze (Tragfläche, Gepäckraum) und schämte sich seine Miles and More Karte zu zeigen. Die restlichen Mitflieger (Tina, Jürgen und Dieter) überzeugten ihn jedoch schnell, daß es sich lohnt auch im Urlaub mal außer garnichts tun auch Meilen sammeln erlaubt war (Hatti hatte heftige Skrupel seine M & M Karte bei den o.g. Preisen zu zücken).
Nachdem wir in Teneriffa bei strömenden Regen zwischen Teneriffa Süd, Nord und Hafen eine kleine Rundreise gemacht hatten (der Flug nach El Hierro wurde von uns kurzfristig abgesagt) - fuhren wir mit der Fähre nach EL Hierro. Jutta erwartete uns am Hafen mit einem kurzfristig organisierten Mietwagen, da wir bei unserer Planung übersehen hatten, dass Jürgen sich weigerte, völlig zu unrecht und zu unserer totalen Überraschung, die letzten 50 km mit 200kg Tauchgepäck auf dem Rücken zurückzulegen.
Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass um 1:30h in der früh kein Bier mehr in El Bar zu bekommen war - was einen totalen Boykott dieser Lokation zur Folge hatte. Dafür hatte sich zwischenzeitlich das Wetter deutlich gebessert und blieb für die gesamte Zeit auf einem supergenialen Niveau.
Als müde Krieger fielen wir dann bei Günter schon gegen Mittag ein - massiver Salzwassermangel zwang uns einen sofortigen Schobi-Schonkaffee-Warmduscher-Badetauchgang zu starten. Und siehe da - wir schafften es ohne Verluste uns dem nassen Element anzunähern.
Bei unseren weiteren Tauchgängen hatten wir folgende fundamentalen Erkenntnisse:

Wie man sieht, hatten wir eine intellektuelle Herausforderung nach der anderen zu meistern.
Es gibt antike Tauchgangsbeschreibungen von den Guanchen (neben Rezepten für leckere Lapas),
die leider keine Sau mehr lesen kann. Jedenfalls meinen einige, dass diese phantastischen Schreibereien
einen Abstieg von ca. 500 Höhenmetern rechtfertigen (und einen Aufstieg!).
Neben den meerseitgen Attraktionen hat es uns auch in die Urwälder gezogen.
Auch über Wasser blieben uns fundamentale Erkenntnisse nicht erspart